Costa Rica

Vor acht Jahren stieß Costa Rica in Brasilien überraschend ins Viertelfinale vor. Einige wenige Spieler aus diesem Team sind auch in Katar noch dabei
Bryan Ruiz
Der Star: Bryan Ruiz. Fotos: IMAGO/VW Pics, Icon SMI
Der Trainer kennt Deutschland von 2006. Seinerzeit war Luis Fernando Suárez (62) noch Gegner Costa Ricas, trainierte die Nationalmannschaft Ecuadors. Im Gruppenspiel setzte es für das damalige Suárez-Team ein 0:3 gegen das DFB-Team, das zuvor gegen Costa Rica mit 4:2 gewann. Nun kommt es zum Wiedersehen mit den Mittelamerikanern und dem Coach: „Los Ticos“ sicherten sich die dritte Turnierteilnahme im Play-off-Finale gegen Neuseeland. Vom Team, das 2014 erst im Viertelfinale im Elfmeterschießen an Holland scheiterte, gehört weniger als eine Handvoll Profis noch zum Kader. Neben Torhüter Keylor Navas (Paris Saint-Germain) waren etwa Joel Campbell und Bryan Ruiz in Brasilien dabei. Ruiz erzielte zwei Tore. Er wird nach dem Turnier in Katar seine Karriere beenden. Der 37-Jährige spielte etwa für Sporting Lissabon, steht nun bei LD Alajuelense in Costa Rica unter Vertrag. Sein Teamkollege Campbell (30) stürmt für CF Monterrey in Mexiko. Als Nachwuchshoffnung gilt Jewison Bennette (18) vom AFC Sunderland aus der zweiten englischen Liga. Cristian Gamboa von Bundesligist VfL Bochum schaffte es nicht ins Aufgebot.

kennt sich im süd- und mittelamerikanischen Fußball bestens aus. Ecuador (2006) und Honduras (2010) führte der Kolumbianer zu Weltmeisterschaften. Für Costa Rica ist er seit Juni 2021 tätig, finalisierte damit auch die WM-Qualifikation.